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Wasserstoff-Messtechnik

Das Hydris-Sensorsystem nutzt das Prinzip der Wasserstoffpartialdruckverteilung zwischen Gas- und Flüssigphase. Das Hydris-System bringt eine zertifizierte Gaszusammensetzung mit dem zu messenden Flüssigmetall ins Gleichgewicht. Mit Hilfe des Sievertschen Gesetzes kann die Wasserstoffkonzentration in flüssigem Metall berechnet werden. Das Hydris-System macht dies automatisch. Das Eintauchen der Sonde und die Ablesung haben große Ähnlichkeit mit einer Temperaturprüfung, nur die Eintauchzeit der Sonde ist etwas länger, aber in der Regel weniger als eine Minute. Die Präzision von Hydris ist heute der Industriestandard der Wasserstoffmessung in Flüssigmetallen. Es ist bedienerunabhängig und frei von früheren Probenaufbereitungs- und Analysefehlern. Ein ausgestelltes Hydris-Zertifikat ist ein weltweit anerkanntes Dokument.

Wasserstoffsteuerung

Einfluss des Blockgießens auf die endgültige Wasserstoffkonzentration-Prozesssteuerung

Die Aufnahme von Wasserstoff in den Block lässt sich nicht vermeiden. Die Genauigkeit von Hydris ermöglicht es dem Stahlhersteller jedoch, die Wasserstoffaufnahme zu minimieren, indem er seine Blockgießpraxis optimiert.

Die Genauigkeit von Hydris gewährleistet, dass der Stahlhersteller die geforderten Qualitätsstandards einhält. Die Bestätigung ist unabhängig von der Handhabungspraxis der Bediener.

Die gemessenen Wasserstoffgehalte entscheiden darüber, welcher Ausglühprozess nach dem Gießen angewendet werden sollte.

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